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Hauptstadt Aargau

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Hauptstadt Aargau Inhaltsverzeichnis

Beitritt zum Bund. Kreuzworträtsel-Frage ⇒ HAUPTSTADT VON AARGAU auf Kreuzworträpixelarts.nu ✅ Alle Kreuzworträtsel Lösungen für HAUPTSTADT VON AARGAU übersichtlich​. Aarau blieb Hauptstadt des erweiterten Kantons Aargau. Dieser Beschluss hatte eine verstärkte Bautätigkeit zur Folge. Die Stadt entwickelte sich auch zum. Lösungen für „Hauptstadt des schweizerischen Kantons Aargau” ➤ 1 Kreuzworträtsel-Lösungen im Überblick ✓ Anzahl der Buchstaben ✓ Sortierung nach. Lösungen für „Hauptstadt des Schweizer Kantons Aargau” ➤ 1 Kreuzworträtsel-​Lösungen im Überblick ✓ Anzahl der Buchstaben ✓ Sortierung nach Länge. Eine Kreuzworträtselantwort zum Rätsel-Eintrag Hauptstadt von Aargau ist uns bekannt. Aarau beginnt mit A und endet mit u. Ist es richtig oder falsch? 1 passende Lösung für die Kreuzworträtsel-Frage»Hauptstadt von Aargau«nach Anzahl der Buchstaben sortiert. Finden Sie jetzt Antworten mit 5 Buchstaben.

Hauptstadt Aargau

Aarau blieb Hauptstadt des erweiterten Kantons Aargau. Dieser Beschluss hatte eine verstärkte Bautätigkeit zur Folge. Die Stadt entwickelte sich auch zum. Hauptstadt von Aargau Kreuzworträtsel Hilfe - ✅ Von 5 bis 5 Buchstaben Lösungen - 1 Treffer im Lexikon. Lösungen für „Hauptstadt des Schweizer Kantons Aargau” ➤ 1 Kreuzworträtsel-​Lösungen im Überblick ✓ Anzahl der Buchstaben ✓ Sortierung nach Länge.

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Das Lösungswort Aarau wurde in der letzten Zeit besonders häufig von unseren Besuchern gesucht. Rätsel-Frage eingeben. Hauptstadt des Kantons Aargau.

Hauptstadt des Schweizer Kantons Aargau. Wahrzeichen von Brugg im Kanton Aargau 2 Worte. Aargauer Fleischspezialität.

The farmland of the canton of Aargau is some of the most fertile in Switzerland. Dairy farming , cereal and fruit farming are among the canton's main economic activities.

Additionally, the many rivers supply enough water for numerous hydroelectric power plants throughout the canton.

The canton of Aargau is often called "the energy canton". A significant number of people commute into the financial center of the city of Zürich , which is just across the cantonal border.

As such the per capita cantonal income in is 49, CHF. Tourism is significant, particularly for the hot springs at Baden and Schinznach-Bad , the ancient castles, the landscape, and the many old museums in the canton.

From Wikipedia, the free encyclopedia. Redirected from Aargau. Canton of Switzerland. Coat of arms. Location in Switzerland Map of Aargau.

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Im Oberholz am Distelberg wurde im 9. Jahrhundert Eisenerz abgebaut. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts scheint die Kirche sorgfältig abgetragen worden zu sein, nur das Fundament blieb erhalten.

Dieser gehörte zu Beginn des Jahrhunderts zusammen mit Buchs und Rohr zu einem von Suhr aus verwalteten Twing. Landesherren waren die Kyburger , die im Jahr das Erbe der Lenzburger angetreten hatten und sowohl über die Blutgerichtsbarkeit als auch über die niedere Gerichtsbarkeit verfügten.

Der früheste Beleg des Ortsnamens stammt aus dem Jahr Arowe. Vierzehn Jahre später wurde das Kloster St.

Ursula gegründet, eine Filiale des Damenstiftes Schänis. Im letzten Viertel des Agnes von Kyburg, die keine männlichen Verwandten mehr hatte, verkaufte die gesamten Ländereien an ihren Patenonkel Rudolf I.

März hielt er in Luzern einen Hoftag ab. Dabei bestätigte er das bereits geltende Marktrecht und verlieh Aarau zusätzlich das Stadtrecht. Es basierte auf dem Stadtrecht Winterthurs von , beinhaltete aber einige Einschränkungen.

So durften die Aarauer den Schultheissen vorerst nicht selbst bestimmen. Es entwickelte sich ein durchlässiges Patriziat aus Landadeligen, Grundbesitzern und Handwerkern.

Zwei Jahre später verwüsteten Berner Truppen die unbefestigte Vorstadt, anfangs verschiedene umliegende Dörfer. Herzog Friedrich IV.

Aarau wurde daraufhin von Truppen aus Bern und Solothurn belagert. Nach zwei Tagen kapitulierten die Aarauer am April und mussten den neuen Herren Treue schwören.

Im Gegenzug durften sie ihre erworbenen Freiheiten behalten. Mai die Pfandschaft über die eroberten Gebiete im Berner Aargau übernahm. Die Solothurner erhielten für ihre Hilfe eine finanzielle Entschädigung, doch die Berner grenzten sie allmählich aus und waren ab Alleinherrscher.

Sie war keiner Landvogtei zugeordnet und besass grosse Autonomie. An der Spitze stand der Schultheiss, der ab Mitte des Jahrhunderts von der Gemeindeversammlung gewählt wurde und dessen Amtszeit ab auf zwei Jahre beschränkt war.

Häufig wechselten sich jedoch Schultheiss und Statthalter gegenseitig ab. Dem Magistrat, der sich im Verlaufe des Jahrhunderts herausbildete, gelang es, die Gemeindeversammlung zu entmachten und Ämter wurden nur noch innerhalb regimentsfähiger Familien vergeben.

Bereits in habsburgischer Zeit versuchte Aarau eine eigene Gerichtsherrschaft aufzubauen. Schultheiss Ulrich Trutmann erwarb privat die niedere Gerichtsbarkeit über Unterentfelden , gelangte sie in den Besitz der Stadt.

Häufige Streitigkeiten über die Bodennutzung veranlassten Aarau, die Rechte über Unterentfelden an Bern zu verkaufen, im Austausch gegen einen Anteil an den Zolleinnahmen in Biberstein.

Davon ausgenommen war Roggenhausen , ein seit zu Aarau gehörender Steckhof. Aarau war verpflichtet, Truppen zu stellen und an den Berner Feldzügen teilzunehmen.

Das städtische Regiment konnte sie über die Staffelegg zurückdrängen, geriet aber bei Wölflinswil in einen Hinterhalt und verlor 19 Mann.

Bei der Berner Disputation im Januar setzten sich die Anhänger der Reformation endgültig durch, woraufhin Bern die neue Konfession konsequent in sämtlichen Untertanengebieten einführte.

In allen Städten und Landvogteien fanden pro forma konsultative Abstimmungen statt. März sprachen sich in Aarau Bürger für die Reformation aus, stimmten dagegen.

Daraufhin kam es in der Stadtkirche zu einem Bildersturm. Ab fanden in Aarau aufgrund der zentralen Lage zwischen Basel , Bern und Zürich regelmässig Tagsatzungen der reformierten Orte statt.

Die Stagnation ist auf mehrere Epidemien zurückzuführen. Im Jahr starben Personen an der Ruhr. Wirtschaftlicher Mittelpunkt waren die Märkte.

Wochenmärkte sind seit urkundlich belegt, die Zahl der Jahrmärkte stieg bis auf sieben und blieb danach konstant. Das Einzugsgebiet war jedoch aufgrund mehrerer nahe gelegener Städte eng begrenzt.

Auswärtige Marktfahrer mussten eine Mitgliedschaft erwerben, wenn sie ihre Waren anbieten wollten. Für den Salzhandel waren ab die Stadtbehörden allein zuständig, bis Bern hundert Jahre später das Monopol an sich zog.

Überregionale Bedeutung besassen aber nur Kirchenglockengiesser und Messerschmiede. Es existierten zwar Handwerksvereinigungen, zur Gründung politisch einflussreicher Zünfte kam es jedoch nie.

Der Weinbau war relativ unbedeutend; am Hungerberg gab es einen 60 Jucharten grossen Rebberg. Ab dem frühen Jahrhundert etablierte sich in Aarau die Textilindustrie.

Aus dem Jahr ist die Gründung einer Wolltuchfabrik überliefert, später kamen das Weben von Baumwolle und die Seidenfabrikation hinzu.

Die erste Indiennedruckerei entstand Zahlreiche Zugewanderte betätigten sich als Fabrikanten. Diese wohlhabenden und gebildeten Kreise hatten wenig politische Macht und mussten sich auf andere Weise profilieren.

Die Industriellen, die das Aufbrechen der erstarrten Verhältnisse anstrebten, verbreiteten ihre Ansichten in der Bevölkerung.

Am Dezember fand in Aarau die letzte Tagsatzung der alten Eidgenossenschaft statt. Zwei Wochen später liess sich der französische Gesandte Joseph Mengaud nieder, um die revolutionäre Stimmung weiter anzuheizen, da hier der Gegensatz zwischen hohem Bildungsniveau und fehlenden politischen Rechten besonders augenfällig war.

Die Anhänger der alten Ordnung erneuerten am Januar im Aarauer Schachen vor 25' Zuschauern den Bundesschwur. Aarau revoltierte am Januar und weigerte sich, Soldaten zum Schutze Berns zu entsenden.

Doch schon am 4. Februar nahm die dritte Berner Division die Stadt kampflos ein und setzte den alten Rat wieder ein, während die Anführer der Aarauer Revolution ins befreite Baselbiet flohen.

Dieser Rückschlag war nur von kurzer Dauer: Einen Monat später, am 5. März, kapitulierte Bern nach der verlorenen Schlacht am Grauholz und in Aarau gelangten die Revolutionäre wieder an die Macht.

Mitte März besetzten französische Truppen die Stadt. Vom Fenster des Rathauses rief Peter Ochs am April die Helvetische Republik aus.

Der Senat des neuen Staates wählte Aarau am 3. Mai aufgrund der revolutionären Gesinnung zur provisorischen Hauptstadt und somit zur ersten Hauptstadt der Schweiz überhaupt.

Doch Aarau war schlicht zu klein, um die Funktionen einer Hauptstadt problemlos ausführen zu können. Bereits am September zogen Direktorium und Parlament nach Luzern um.

Aarau war Hauptort des gleichnamigen Distrikts und des Kantons Aargau, der aber nur die ehemaligen Berner Untertanengebiete umfasste ohne den westlich der Wigger gelegenen Teil.

Die revolutionäre Stimmung verflog rasch. Dazu trug vor allem der Zweite Koalitionskrieg im Jahr bei, als Hunderte französischer Soldaten in der Stadt einquartiert wurden.

Als sich die Franzosen für einige Monate aus der Schweiz zurückzogen, hatten die Anhänger der alten Ordnung die Oberhand. Während des Stecklikriegs kapitulierte Aarau am September vor aufgebrachten und plündernden Bauern aus der Umgebung.

Fünf Wochen später beendeten die wieder einrückenden Franzosen die anarchischen Zustände. Aarau blieb Hauptstadt des erweiterten Kantons Aargau.

Dieser Beschluss hatte eine verstärkte Bautätigkeit zur Folge. Die Stadt entwickelte sich auch zum intellektuellen und kulturellen Mittelpunkt des Kantons.

Ihren Beitrag dazu leisteten einerseits die anfangs von Stadtbürgern getragene Kantonsschule das erste nichtkirchliche Gymnasium der Schweiz , andererseits die Aargauer Kantonsbibliothek , deren Grundstein mit dem Kauf der Sammlung Zurlauben gelegt wurde.

Dieser schmale Landstreifen gehörte zuvor steuerrechtlich und politisch zu Suhr, die meisten Grundstücke waren aber im Besitz Aarauer Bürger gewesen und von diesen auch bewirtschaftet worden.

Aarau bezahlte dafür eine Entschädigung von 11' Franken. Damals kam es auch zu kleineren Grenzberichtigungen mit Küttigen; weitere folgten und mit Buchs sowie mit Rohr.

Hier konnten Zeitungen und Bücher erscheinen, die andernorts der Zensur unterlagen oder ganz verboten waren.

Ab den er Jahren war die Stadt auch Zufluchtsort für politische Flüchtlinge aus Preussen und anderen deutschen Staaten. Nachdem die Regierung Forderungen verschiedener Komitees und Volksversammlungen ignoriert hatte, kam es zum Freiämtersturm.

Rund 6' Bewaffnete zogen am 5. Dezember vom Freiamt aus nach Aarau und nahmen die Stadt kampflos ein. Sie besetzten das Zeughaus, umstellten das Regierungsgebäude und zwangen die Regierung zu Verfassungsreformen.

In Aarau gegründete gesamtschweizerische Institutionen förderten die Schaffung eines Bundesstaates: entstand anlässlich des ersten Eidgenössischen Schützenfestes der Schweizerische Schützenverein, anlässlich des ersten Eidgenössischen Turnfestes der Schweizerische Turnverband.

Der Eidgenössische Sängerverein wurde gegründet, der Schweizerische Gemeinnützige Frauenverein folgte Zu Beginn des Jahrhunderts beherrschte noch das Handwerk das wirtschaftliche Geschehen, wurde aber bald von der Textilindustrie abgelöst.

Diese profitierte von der Kontinentalsperre , welche die starke britische Konkurrenz vorübergehend ausschaltete und eine rasche Mechanisierung ermöglichte.

Bei einer Überschwemmung im September brach die aus dem Mittelalter stammende Holzbrücke über der Aare zusammen.

Aufgrund von Kompetenzstreitigkeiten und inkompetenten Bauleitern nahm der Neubau über sieben Jahre in Anspruch und war erst im Oktober vollendet.

Während dieser Zeit musste der Verkehr durch Fähren abgewickelt werden. Im Juli brach die neue Brücke bei einem erneuten Hochwasser ebenfalls zusammen.

Mai Die ursprünglich vorgesehene Linienführung entlang der damals noch wild fliessenden Aare wurde aus Sicherheitsgründen zugunsten eines Tunnels unter dem Schanzhügel aufgegeben.

Da das Projekt eines Tunnels unter der Schafmatt nicht zustande kam, übernahm die idealer gelegene Stadt Olten die Rolle eines nationalen Knotenpunktes.

Aarau musste sich damit begnügen, ein regionaler Knotenpunkt zu werden. Die Schweizerische Nationalbahn nahm am 6.

September die kurze Zweigstrecke nach Suhr in Betrieb. Vom Bau der Aargauischen Südbahn erhoffte sich Aarau neue Impulse, doch die zwischen und etappenweise errichtete Strecke mit Anschluss zur Gotthardbahn konnte die hohen Erwartungen nicht erfüllen, da sich andere Verkehrsströme bereits etabliert hatten.

Kurz nach der Jahrhundertwende wurden zwei elektrische Strassenbahnen eröffnet, am November die Aarau- Schöftland -Bahn und am 5.

März die Wynentalbahn nach Menziken. In den er Jahren vollzog sich ein radikaler Strukturwandel. Aufgrund der protektionistischen Zollpolitik der Nachbarstaaten brach die Textilindustrie vollständig zusammen.

An die Stelle einiger dominierender Grossbetriebe in einer einzigen Branche traten Mittelbetriebe, die unterschiedlichste Produkte herstellten.

Durch den raschen Niedergang der Textilindustrie geriet Aarau gegenüber anderen Städten ins Hintertreffen. Eine weitere Strukturschwäche offenbarte sich mit dem Wegfall billiger Heimarbeitskräfte in der Region durch vermehrte Auswanderung.

Die lokalen Finanzinstitute Aargauische Bank zur Kantonalbank umgewandelt und Aargauische Kreditanstalt in der Bankgesellschaft aufgegangen konnten nicht genügend Kapital bereitstellen, mit dem die Stadt ihren Rückstand hätte aufholen können.

Alle diese Betriebe konnten jedoch den relativen Bedeutungsverlust Aaraus nicht wettmachen. Umso energischer trieb die Stadt Projekte voran, welche die zentralörtlichen Funktionen stärkten.

Dazu gehörten der Ausbau der Aarauer Kaserne zum Hauptstandort der fünften Infanteriedivision erhoben , die Gründung des Lehrerseminars und des Kantonsspitals sowie die Erweiterung der Kantonsschule Aufgrund der hohen Inflation verarmten weite Teile der Bevölkerung, was die Stadt vor grosse sozialpolitische Probleme stellte.

Da in Aarau zusätzlich Hunderte von Soldaten stationiert waren, konnte sich in der zweiten Jahreshälfte die Spanische Grippe besonders rasch ausbreiten; die Behörden registrierten Erkrankte, etwa ein Prozent der Bevölkerung erlag der Epidemie.

Die Stadt Aarau bekämpfte dieses Vorhaben, weil sie befürchtete, den Steuerfuss erhöhen zu müssen. Sie erklärte sich aber nach langen Verhandlungen bereit, Unterstützungsbeiträge zu bezahlen.

Die Zahlungen wurden bis geleistet. Um den akuten Mangel an Wohnraum zu lindern und gleichzeitig den Einfluss der Spekulation auf die Siedlungsentwicklung zu begrenzen, betrieb die Stadt ab eine gezielte Bodenpolitik.

Bis erwarb sie eine Landfläche von insgesamt 86 Hektaren und verkaufte die erschlossenen Parzellen zu günstigen Konditionen weiter, wobei die Bauarbeiten innert eines Jahres beginnen mussten.

Auf diese Weise entstanden Wohnquartiere, die nach einheitlichen Kriterien geplant waren und — ähnlich den Idealen der Gartenstadt -Bewegung — einen grossen Grünflächenanteil aufwiesen.

Wohnbaugenossenschaften kamen erst ab den er Jahren vermehrt zum Zuge. Ein im Jahr vom Grossen Rat genehmigtes Projekt einer Hafenanlage an der Aare, die der Güter-Binnenschifffahrt dienen sollte, wurde nie verwirklicht.

Die Zwischenkriegszeit war von starken Konjunkturschwankungen geprägt, welche die Aarauer Industrie einer harten Belastungsprobe aussetzten.

Besonders stark war sie ab von der Weltwirtschaftskrise betroffen. Die Arbeitslosenzahlen stiegen zwischenzeitlich markant an und einzelne Betriebe gingen in Konkurs.

Vor allem die Gewerbetreibenden litten unter der Flaute. Im Rahmen der Anbauschlacht wurde die landwirtschaftlich nutzbare Fläche von 50 auf Hektaren ausgeweitet.

Nach dem Krieg dehnte sich die überbaute Fläche weiter aus. Bald waren sich die Stadtbehörden jedoch bewusst, dass mit der bisher üblichen Gartenstadt-Bauweise die Baulandreserven rasch erschöpft sein würden, weshalb sie eine rationellere Nutzung des Bodens anstrebten.

Sie ermöglichte die Verdichtung der altstadtnahen Bereiche sowie den Bau von Wohnblöcken und -hochhäusern an der Peripherie.

Vorgesehen waren ursprünglich vier lang gestreckte Wohnzeilen und drei Hochhäuser. Aufgrund des Konkurses der verantwortlichen Generalunternehmung kam der Bau von zwei Hochhäusern nicht zustande.

Eine kleine Geschichte der Aarauer Stadtplanung ab Diese wohlhabenden und gebildeten Kreise hatten wenig politische Macht und mussten sich auf andere Weise profilieren. Die Zwischenkriegszeit war von starken Konjunkturschwankungen geprägt, Online Spiele die Aarauer Industrie einer harten Belastungsprobe aussetzten. Sich schnell wegbewegen. Aarau musste sich damit begnügen, ein regionaler Knotenpunkt zu werden. Aarau wurde daraufhin von Truppen aus Bern und Solothurn belagert. Schultheiss Ulrich Trutmann erwarb privat die niedere Eucasino über Unterentfeldengelangte sie in den Besitz der Stadt. Hauptstadt Aargau Höhenbereich :. Aufgrund von Kompetenzstreitigkeiten und inkompetenten Bauleitern nahm der Neubau über sieben Jahre in Anspruch und war erst im Oktober vollendet. Eintrag ergänzen oder ändern? Ebenfalls erhalten geblieben sind das Haldentor im Westen und ein kurzer Mauerzug mit dem Pulverturm an der Südwestecke. Jahrhundert ihren Abschluss, als die Stadt sich merklich auszudehnen begann. French Guineas Helvetische Nationalversammlung bei ihrer ersten Sitzung am Damals kam es auch zu kleineren Wild Jackpot Casino mit Küttigen; weitere folgten und mit Buchs sowie mit Rohr. April wurde Aarau zur provisorischen Hauptstadt ernannt. Vor allem die Gewerbetreibenden litten unter der Flaute.

Aufgrund der zentralen Lage des Kantons und bedingt durch die jahrhundertelange politische und wirtschaftliche Orientierung nach verschiedenen Zentren sowie das Fehlen eines starken Zentrums gehört der Aargau dialektal verschiedenen Gruppen des Schweizerdeutschen an.

Im Surbtal , wo in Endingen und Lengnau jahrhundertelang eine bedeutende jüdische Bevölkerung lebte, die im Jahrhundert grösstenteils in den Kanton Zürich auswanderte, wurde bis ins Jahrhundert ein westjiddischer Dialekt gesprochen.

Da der Kanton Aargau erst im Jahre aus verschiedenen älteren Territorien geschaffen worden ist, gehört er zu den paritätischen Kantonen.

Traditionell römisch-katholisch sind die ehemaligen Gemeinen Herrschaften mit den heutigen Bezirken Baden , Bremgarten , Muri und Zurzach , wobei es in Baden und Zurzach traditionell eine reformierte und eine jüdische Minderheit gibt, sowie das bis österreichische Fricktal mit den heutigen Bezirken Laufenburg und Rheinfelden.

Im letztgenannten Bezirk ist auch die christkatholische altkatholische Kirche vertreten. In den letzten Jahrzehnten haben sich die einst starren Konfessionsgrenzen stark verwischt.

Bei einer Gesamtbevölkerung von ' Einwohnern waren per Seit der Volkszählung liegen von den drei Landeskirchen abgesehen für die Gesamtbevölkerung des Kanton Aargaus keine genauen Mitgliederzahlen zu den verschiedenen Religionsgemeinschaften mehr vor.

Das Bundesamt für Statistik führt jedoch Stichprobenerhebungen durch [11] , bei welchen auch andere Religionsgemeinschaften im Kanton Aargau erfasst werden.

Je nach Herkunft beziehungsweise Nationalität unterscheidet sich laut der Erhebung das Religionsbekenntnis der Befragten zudem teilweise deutlich.

Die gegenwärtige Kantonsverfassung [13] datiert von mit späteren Änderungen. Gesetzgebende Behörde ist der Grosse Rat , dem bis noch vom Volk für eine feste Amtsdauer von vier Jahren im Proporzverfahren Verhältniswahlrecht gewählte Mitglieder angehören.

Darüber hinaus ist das Volk direkt an der Gesetzgebung beteiligt: Verfassungsänderungen sowie Gesetze, die vom Grossen Rat nicht mit absoluter Mehrheit angenommen worden sind, unterliegen zwingend der Volksabstimmung obligatorisches Referendum ; andere Gesetze sind auf Antrag von Stimmberechtigten der Volksabstimmung zu unterwerfen fakultatives Referendum.

Der Kanton Aargau gilt heute in deutlichem Gegensatz zum Jahrhundert als konservativster der grösseren Kantone, was ausser am Verhalten bei eidgenössischen Volksabstimmungen auch an der sehr starken Vertretung der SVP deutlich wird.

Die leitende und oberste vollziehende Behörde Exekutive des Kantons Aargau ist der Regierungsrat , dem fünf vom Volk im Majorzverfahren auf eine feste Amtsdauer von vier Jahren gewählte Mitglieder angehören.

Der Landammann hat als Primus inter pares den Vorsitz im Regierungsrat inne und wird vom Grossen Rat für jeweils ein Jahr aus den Mitgliedern des Regierungsrates gewählt; nach den gleichen Bestimmungen wird auch sein Stellvertreter, der Landstatthalter , bestimmt.

Bei den Regierungsratswahlen am Oktober wurden bis auf Urs Hoffmann SP , welcher nicht für eine weiter Legislatur kandidierte, alle Regierungsräte wiedergewählt.

Neu gewählt wurde Dieter Egli SP. Alle fünf erreichten im ersten Wahlgang das absolute Mehr. Somit änderte sich gegenüber der vorherigen Legislaturperiode nichts an der Sitzverteilung nach Parteien.

November als fünftes Mitglied in den Regierungsrat gewählt. Am Oktober fanden die Neuwahlen in den Regierungsrat statt, erstmals zeitgleich mit der Grossratswahl.

Alle fünf Sitze konnten in diesem ersten Wahlgang bereits besetzt werden. April antrat. Oberstes kantonales Gericht ist das Obergericht mit Sitz in Aarau.

Erstinstanzliche Gerichte mit regionaler Reichweite sind die Bezirks - und Jugendgerichte. Kommunale Reichweite haben die Friedensrichter, die hauptsächlich vermittelnde Funktion haben.

Daneben bestehen Spezialgerichte. Die Verwaltungsgerichtsbarkeit wird im Wesentlichen durch das Verwaltungs - und das Versicherungsgericht ausgeübt.

Das Parteiensystem des Kantons deckt sich mit dem schweizerischen. Die bürgerlichen Mitteparteien sind tendenziell rechter als ihre schweizerischen Mutterparteien.

Die Aargauer Wirtschaft insgesamt zeichnet sich durch einen ausgewogenen Branchenmix aus und profitiert in schwierigeren Zeiten vom grossen Anteil kleiner und mittelgrosser Unternehmungen, die langsam aber stetig wachsen.

Der Aargau ist der grösste Industriekanton der Schweiz. Insgesamt bietet der Kanton ' Personen Arbeit in 30' Betrieben. Die Aargauer Industrie ist stark auslandorientiert.

Rund 25 Prozent der Exporte gehen an Deutschland, mit sieben respektive fünf Prozent gehören die Vereinigten Staaten und Grossbritannien zu den weiteren Abnehmern.

Entgegen dem Bild eines Industrie-, Autobahn- und Kernkraftwerk-Kantons der Kanton Zürich hat allerdings mehr Autobahnkilometer gibt es auch einige touristische Sehenswürdigkeiten.

Ein weiterer Anziehungspunkt ist das Kloster Muri. Während der Sommersaison gibt es einen Schifffahrtsbetrieb. Das neue Thermalbad in Baden ist ein Projekt, welches zur Wiederbelebung der Bäderstadt beitragen soll.

Die obligatorische Schulzeit beträgt elf Jahre und beginnt mit dem Eintritt in den Kindergarten im Alter von rund fünf Jahren. Beim Eintritt kommt ein Schüler entweder in die reguläre erste Klasse oder in die Einführungsklasse, welche zwei Jahre dauert.

Die Primarschule dauert in der Regel sechs Jahre erste bis sechste Klasse. Manchmal wird auch zwischen Unterstufe erste bis dritte Klasse und Mittelstufe dritte bis sechste Klasse unterschieden.

Diese dauert normalerweise drei Jahre siebte bis neunte Klasse und vollendet die Schulpflicht, wobei die Chancen auf eine anschliessende Berufsausbildung für Sekundar- und Bezirksschüler wegen der höheren Leistungsstufe in der Regel besser sind als für Realschüler.

At the beginning of the 16th century a number of anabaptists migrated into the upper Wynen and Rueder valleys from Zürich. Despite pressure from the Bernese authorities in the 16th and 17th centuries anabaptism never entirely disappeared from the Unteraargau.

Bern used the Aargau bailiwicks mostly as a source of grain for the rest of the city-state. The administrative cities remained economically only of regional importance.

However, in the 17th and 18th centuries Bern encouraged industrial development in Unteraargau and by the late 18th century it was the most industrialized region in the city-state.

The rest of the Freie Ämter were collectively administered as subject territories by the rest of the Confederation.

The final boundary was set in by an arbitration tribunal and Lucerne had to give the three Ämter to be collectively ruled. In the 16th century, it came to be known as the Vogtei der Freien Ämter.

While the Freien Ämter often had independent lower courts, they were forced to accept the Confederation's sovereignty. Finally, in , the canton of Uri became part of the collective administration of the Freien Ämter.

At the time of the Protestant Reformation, the majority of the Ämter converted to the new faith. In , a wave of iconoclasm swept through the area and wiped away much of the old religion.

After the defeat of Zürich in the second Battle of Kappel in , the victorious five Catholic cantons marched their troops into the Freie Ämter and reconverted them to Catholicism.

While the peace after the war did not change the status quo, the fourth Peace of Aarau in brought about a reorganization of power relations.

The victory gave Zürich the opportunity to force the Catholic cantons out of the government in the county of Baden and the adjacent area of the Freie Ämter.

The Freie Ämter were then divided in two by a line drawn from the gallows in Fahrwangen to the Oberlunkhofen church steeple.

The southern part, the Oberen Freie Ämter upper Freie Ämter , were ruled by the previous seven cantons but Bern was added to make an eighth. During the Helvetic Republic — , the county of Baden, the Freie Ämter and the area known as the Kelleramt were combined into the canton of Baden.

After the Confederacy conquest in , they retained much of the Habsburg legal structure, which caused a number of problems. The local nobility had the right to hold the low court in only about one fifth of the territory.

There were over 30 different nobles who had the right to hold courts scattered around the surrounding lands. All these overlapping jurisdictions caused numerous conflicts, but gradually the Confederation was able to acquire these rights in the County.

The cities of Baden, Bremgarten and Mellingen became the administrative centers and held the high courts.

Together with the courts, the three administrative centers had considerable local autonomy, but were ruled by a governor who was appointed by the Acht Orte every two years.

After the Protestant victory at the Second Battle of Villmergen , the administration of the County changed slightly.

Instead of the Acht Orte appointing a bailiff together, Zürich and Bern each appointed the governor for 7 out of 16 years while Glarus appointed him for the remaining two years.

The chaotic legal structure and fragmented land ownership combined with a tradition of dividing the land among all the heirs in an inheritance prevented any large scale reforms.

The governor tried in the 18th century to reform and standardize laws and ownership across the County, but with limited success. With an ever-changing administration, the County lacked a coherent long-term economic policy or support for reforms.

By the end of the 18th century there were no factories or mills and only a few small cottage industries along the border with Zürich.

Road construction first became a priority after , when Zürich and Bern began appointing a governor for seven years. During the Protestant Reformation, some of the municipalities converted to the new faith.

However, starting in , some of the old parishes were converted back to the old faith. The governors were appointed from both Catholic and Protestant cantons and since they changed every two years, neither faith gained a majority in the County.

After the French invasion, on 19 March , the governments of Zürich and Bern agreed to the creation of the short lived canton of Baden in the Helvetic Republic.

With the Act of Mediation in , the canton of Baden was dissolved. Portions of the lands of the former County of Baden now became the District of Baden in the newly created canton of Aargau.

After World War II, this formerly agrarian region saw striking growth and became the district with the largest and densest population in the canton , in , persons per km 2.

The contemporary canton of Aargau was formed in , a canton of the Swiss Confederation as a result of the Act of Mediation.

It was a combination of three short-lived cantons of the Helvetic Republic : Aargau — , Baden — and Fricktal — Its creation is therefore rooted in the Napoleonic era.

In the year , the canton of Aargau celebrated its th anniversary. French forces occupied the Aargau from 10 March to 18 April ; thereafter the Bernese portion became the canton of Aargau and the remainder formed the canton of Baden.

Aborted plans to merge the two halves came in and , and they were eventually united under the name Aargau, [3] [14] which was then admitted as a full member of the reconstituted Confederation following the Act of Mediation.

Some parts of the canton of Baden at this point were transferred to other cantons: the Amt of Hitzkirch to Lucerne, whilst Hüttikon , Oetwil an der Limmat , Dietikon and Schlieren went to Zürich.

The Fricktal , ceded in by Austria via Napoleonic France to the Helvetic Republic, was briefly a separate canton of the Helvetic Republic the canton of Fricktal under a Statthalter 'Lieutenant' , but on 19 March following the Act of Mediation was incorporated into the canton of Aargau.

The former cantons of Baden and Fricktal can still be identified with the contemporary districts — the canton of Baden is covered by the districts of Zurzach, Baden, Bremgarten, and Muri albeit with the gains and losses of detailed above ; the canton of Fricktal by the districts of Rheinfelden and Laufenburg except for Hottwil which was transferred to that district in In the 17th century, Aargau was the only federal condominium where Jews were tolerated.

In , they were restricted to just two towns, Endingen and Lengnau. While the rural upper class pressed incessantly for the expulsion the Jews, the financial interests of the authorities prevented it.

They imposed special taxes on peddling and cattle trading, the primary Jewish professions. The Protestant occupiers also enjoyed the discomfort of the local Catholics by the presence of the Jewish community.

During this period, Jews and Christians were not allowed to live under the same roof, neither were Jews allowed to own land or houses.

They were taxed at a much higher rate than others and, in , the Lengnau community was "pillaged. An exorbitant tax was levied on marriage licenses; oftentimes, they were outright refused.

In , all special tolls were abolished, and, in , the poll tax was removed. They were still restricted to Endingen and Lengnau until 7 May , when their right to move and reside freely within the canton of Aargau was granted.

On 24 September , the Swiss Federal Council granted them full political rights within Aargau, as well as broad business rights; however the majority Christian population did not abide by these new liberal laws fully.

The time of saw the canton government voting to grant suffrage in all local rights and to give their communities autonomy.

Before the law was enacted, it was repealed due to vocal opposition led by the Ultramonte Party. However, they did not receive all of the rights in Endingen and Lengnau until a resolution of the Grand Council , on 15 May , granted citizens' rights to the members of the Jewish communities of those places, giving them charters under the names of New Endingen and New Lengnau.

As the island was repeatedly flooded and devastated, in the Surbtal Jews asked the Tagsatzung to establish the Endingen cemetery in the vicinity of their communities.

The capital of the canton is Aarau , which is located on its western border, on the Aare. Neuere Stadtquartiere erstrecken sich auf der östlich und südlich an diesen Felskopf anschliessenden Hochterrasse sowie beidseits der von Westen nach Osten fliessenden Aare.

Der Fluss bildet die Grenze zwischen zwei unterschiedlich geprägten Landschaften, dem Schweizer Mittelland auf der Südseite und den Kettenjura auf der Nordseite.

Im Norden steigt das Gelände steil zum Hungerberg an, der an seiner Nordflanke vom Rombachtal begrenzt wird. Gegen Süden hin steigt die Hochterrasse allmählich zu den bewaldeten Hügelzügen Distelberg und Gönhard an, die zugleich die natürliche Grenze zum Suhrental bilden.

Durch zwei schmale Inseln wird die Aare in zwei Flussarme getrennt. Von Südosten nach Nordwesten fliesst der Stadtbach , ein im Jahrhundert angelegter künstlicher Wasserlauf.

Ursprünglich durch das an mehreren Stellen an die Oberfläche tretende Grundwasser , heute auch von Suhre, Uerke und einigen Seitenbächen gespeist, durchquert er die Stadt und mündet nach vier Kilometern in die Aare.

Östlich der Suhre, die bis die Gemeindegrenze zu Rohr bildete, erstreckt sich eine ausgedehnte Schotterebene. Sie ist von zahlreichen kleinen Wasserläufen durchzogen, ehemaligen Seitenarmen der einst stark mäandrierenden Aare.

Diese war bis in die er Jahre aufgrund der Kanalisierung der Aare sukzessive zurückgedrängt worden. Die Gesamtfläche der Gemeinde beträgt Hektaren.

Davon sind Hektaren bewaldet und Hektaren überbaut. Aarau liegt in der gemässigten Klimazone. Prägend für das Klima sind einerseits Winde aus westlichen Richtungen, die oft Niederschlag heranführen, andererseits die Bise Ost- oder Nordostwind , die meist mit Hochdrucklagen verbunden ist, aber in allen Jahreszeiten kühlere Witterungsphasen verursacht als im Mittel zu erwarten wären.

Der in den Alpentälern und am Alpenrand wichtige Föhn zeigt im Normalfall keine besonderen klimatischen Auswirkungen auf Aarau. In Aarau wurden verschiedene Spuren einer Besiedlung während der Jungsteinzeit gefunden, darunter eine kleine Siedlung auf dem Hungerberg.

Beim heutigen Bahnhof existierte am Ende der Bronzezeit etwa um v. Die Römer nutzten den Aarauer Raum ab dem 1. Jahrhundert v.

Hier dürfte sich eine Mansio befunden haben, während im östlichen Bereich der späteren Altstadt eine Siedlung existierte. Besonders die Salhöhe, über die Augusta Raurica erreicht werden konnte, scheint eine wichtige Rolle gespielt zu haben.

Es gab mehrere Gutshöfe in der Nachbarschaft, beispielsweise auf dem Kirchberg bei Küttigen und bei Oberentfelden.

Im Jahr durchbrachen die Alamannen den Obergermanisch-Raetischen Limes , erst zwei Jahrzehnte später konnten die Römer die Kontrolle über das Gebiet zurückerlangen.

Die dezimierte Bevölkerung zog weg und drängte sich andernorts in befestigte Kastelle. Zu Beginn des 5. Jahrhunderts zogen sich die Römer endgültig zurück.

Die Alamannen begannen sich zu Beginn des 7. Im Oberholz am Distelberg wurde im 9. Jahrhundert Eisenerz abgebaut. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts scheint die Kirche sorgfältig abgetragen worden zu sein, nur das Fundament blieb erhalten.

Dieser gehörte zu Beginn des Jahrhunderts zusammen mit Buchs und Rohr zu einem von Suhr aus verwalteten Twing.

Landesherren waren die Kyburger , die im Jahr das Erbe der Lenzburger angetreten hatten und sowohl über die Blutgerichtsbarkeit als auch über die niedere Gerichtsbarkeit verfügten.

Der früheste Beleg des Ortsnamens stammt aus dem Jahr Arowe. Vierzehn Jahre später wurde das Kloster St. Ursula gegründet, eine Filiale des Damenstiftes Schänis.

Im letzten Viertel des Agnes von Kyburg, die keine männlichen Verwandten mehr hatte, verkaufte die gesamten Ländereien an ihren Patenonkel Rudolf I.

März hielt er in Luzern einen Hoftag ab. Dabei bestätigte er das bereits geltende Marktrecht und verlieh Aarau zusätzlich das Stadtrecht. Es basierte auf dem Stadtrecht Winterthurs von , beinhaltete aber einige Einschränkungen.

So durften die Aarauer den Schultheissen vorerst nicht selbst bestimmen. Es entwickelte sich ein durchlässiges Patriziat aus Landadeligen, Grundbesitzern und Handwerkern.

Zwei Jahre später verwüsteten Berner Truppen die unbefestigte Vorstadt, anfangs verschiedene umliegende Dörfer. Herzog Friedrich IV.

Aarau wurde daraufhin von Truppen aus Bern und Solothurn belagert. Nach zwei Tagen kapitulierten die Aarauer am April und mussten den neuen Herren Treue schwören.

Im Gegenzug durften sie ihre erworbenen Freiheiten behalten. Mai die Pfandschaft über die eroberten Gebiete im Berner Aargau übernahm.

Die Solothurner erhielten für ihre Hilfe eine finanzielle Entschädigung, doch die Berner grenzten sie allmählich aus und waren ab Alleinherrscher.

Sie war keiner Landvogtei zugeordnet und besass grosse Autonomie. An der Spitze stand der Schultheiss, der ab Mitte des Jahrhunderts von der Gemeindeversammlung gewählt wurde und dessen Amtszeit ab auf zwei Jahre beschränkt war.

Häufig wechselten sich jedoch Schultheiss und Statthalter gegenseitig ab. Dem Magistrat, der sich im Verlaufe des Jahrhunderts herausbildete, gelang es, die Gemeindeversammlung zu entmachten und Ämter wurden nur noch innerhalb regimentsfähiger Familien vergeben.

Bereits in habsburgischer Zeit versuchte Aarau eine eigene Gerichtsherrschaft aufzubauen. Schultheiss Ulrich Trutmann erwarb privat die niedere Gerichtsbarkeit über Unterentfelden , gelangte sie in den Besitz der Stadt.

Häufige Streitigkeiten über die Bodennutzung veranlassten Aarau, die Rechte über Unterentfelden an Bern zu verkaufen, im Austausch gegen einen Anteil an den Zolleinnahmen in Biberstein.

Davon ausgenommen war Roggenhausen , ein seit zu Aarau gehörender Steckhof. Aarau war verpflichtet, Truppen zu stellen und an den Berner Feldzügen teilzunehmen.

Das städtische Regiment konnte sie über die Staffelegg zurückdrängen, geriet aber bei Wölflinswil in einen Hinterhalt und verlor 19 Mann.

Bei der Berner Disputation im Januar setzten sich die Anhänger der Reformation endgültig durch, woraufhin Bern die neue Konfession konsequent in sämtlichen Untertanengebieten einführte.

In allen Städten und Landvogteien fanden pro forma konsultative Abstimmungen statt. März sprachen sich in Aarau Bürger für die Reformation aus, stimmten dagegen.

Daraufhin kam es in der Stadtkirche zu einem Bildersturm. Ab fanden in Aarau aufgrund der zentralen Lage zwischen Basel , Bern und Zürich regelmässig Tagsatzungen der reformierten Orte statt.

Die Stagnation ist auf mehrere Epidemien zurückzuführen. Im Jahr starben Personen an der Ruhr. Wirtschaftlicher Mittelpunkt waren die Märkte.

Wochenmärkte sind seit urkundlich belegt, die Zahl der Jahrmärkte stieg bis auf sieben und blieb danach konstant. Das Einzugsgebiet war jedoch aufgrund mehrerer nahe gelegener Städte eng begrenzt.

Auswärtige Marktfahrer mussten eine Mitgliedschaft erwerben, wenn sie ihre Waren anbieten wollten. Für den Salzhandel waren ab die Stadtbehörden allein zuständig, bis Bern hundert Jahre später das Monopol an sich zog.

Überregionale Bedeutung besassen aber nur Kirchenglockengiesser und Messerschmiede. Es existierten zwar Handwerksvereinigungen, zur Gründung politisch einflussreicher Zünfte kam es jedoch nie.

Der Weinbau war relativ unbedeutend; am Hungerberg gab es einen 60 Jucharten grossen Rebberg. Ab dem frühen Jahrhundert etablierte sich in Aarau die Textilindustrie.

Aus dem Jahr ist die Gründung einer Wolltuchfabrik überliefert, später kamen das Weben von Baumwolle und die Seidenfabrikation hinzu. Die erste Indiennedruckerei entstand Zahlreiche Zugewanderte betätigten sich als Fabrikanten.

Diese wohlhabenden und gebildeten Kreise hatten wenig politische Macht und mussten sich auf andere Weise profilieren. Die Industriellen, die das Aufbrechen der erstarrten Verhältnisse anstrebten, verbreiteten ihre Ansichten in der Bevölkerung.

Am Dezember fand in Aarau die letzte Tagsatzung der alten Eidgenossenschaft statt. Zwei Wochen später liess sich der französische Gesandte Joseph Mengaud nieder, um die revolutionäre Stimmung weiter anzuheizen, da hier der Gegensatz zwischen hohem Bildungsniveau und fehlenden politischen Rechten besonders augenfällig war.

Die Anhänger der alten Ordnung erneuerten am Januar im Aarauer Schachen vor 25' Zuschauern den Bundesschwur. Aarau revoltierte am Januar und weigerte sich, Soldaten zum Schutze Berns zu entsenden.

Doch schon am 4. Februar nahm die dritte Berner Division die Stadt kampflos ein und setzte den alten Rat wieder ein, während die Anführer der Aarauer Revolution ins befreite Baselbiet flohen.

Dieser Rückschlag war nur von kurzer Dauer: Einen Monat später, am 5. März, kapitulierte Bern nach der verlorenen Schlacht am Grauholz und in Aarau gelangten die Revolutionäre wieder an die Macht.

Mitte März besetzten französische Truppen die Stadt. Vom Fenster des Rathauses rief Peter Ochs am April die Helvetische Republik aus.

Der Senat des neuen Staates wählte Aarau am 3. Mai aufgrund der revolutionären Gesinnung zur provisorischen Hauptstadt und somit zur ersten Hauptstadt der Schweiz überhaupt.

Doch Aarau war schlicht zu klein, um die Funktionen einer Hauptstadt problemlos ausführen zu können. Bereits am September zogen Direktorium und Parlament nach Luzern um.

Aarau war Hauptort des gleichnamigen Distrikts und des Kantons Aargau, der aber nur die ehemaligen Berner Untertanengebiete umfasste ohne den westlich der Wigger gelegenen Teil.

Die revolutionäre Stimmung verflog rasch. Dazu trug vor allem der Zweite Koalitionskrieg im Jahr bei, als Hunderte französischer Soldaten in der Stadt einquartiert wurden.

Als sich die Franzosen für einige Monate aus der Schweiz zurückzogen, hatten die Anhänger der alten Ordnung die Oberhand. Während des Stecklikriegs kapitulierte Aarau am September vor aufgebrachten und plündernden Bauern aus der Umgebung.

Fünf Wochen später beendeten die wieder einrückenden Franzosen die anarchischen Zustände. Aarau blieb Hauptstadt des erweiterten Kantons Aargau.

Dieser Beschluss hatte eine verstärkte Bautätigkeit zur Folge. Die Stadt entwickelte sich auch zum intellektuellen und kulturellen Mittelpunkt des Kantons.

Ihren Beitrag dazu leisteten einerseits die anfangs von Stadtbürgern getragene Kantonsschule das erste nichtkirchliche Gymnasium der Schweiz , andererseits die Aargauer Kantonsbibliothek , deren Grundstein mit dem Kauf der Sammlung Zurlauben gelegt wurde.

Dieser schmale Landstreifen gehörte zuvor steuerrechtlich und politisch zu Suhr, die meisten Grundstücke waren aber im Besitz Aarauer Bürger gewesen und von diesen auch bewirtschaftet worden.

Aarau bezahlte dafür eine Entschädigung von 11' Franken. Damals kam es auch zu kleineren Grenzberichtigungen mit Küttigen; weitere folgten und mit Buchs sowie mit Rohr.

Hier konnten Zeitungen und Bücher erscheinen, die andernorts der Zensur unterlagen oder ganz verboten waren. Ab den er Jahren war die Stadt auch Zufluchtsort für politische Flüchtlinge aus Preussen und anderen deutschen Staaten.

Nachdem die Regierung Forderungen verschiedener Komitees und Volksversammlungen ignoriert hatte, kam es zum Freiämtersturm.

Rund 6' Bewaffnete zogen am 5. Dezember vom Freiamt aus nach Aarau und nahmen die Stadt kampflos ein.

Sie besetzten das Zeughaus, umstellten das Regierungsgebäude und zwangen die Regierung zu Verfassungsreformen.

In Aarau gegründete gesamtschweizerische Institutionen förderten die Schaffung eines Bundesstaates: entstand anlässlich des ersten Eidgenössischen Schützenfestes der Schweizerische Schützenverein, anlässlich des ersten Eidgenössischen Turnfestes der Schweizerische Turnverband.

Der Eidgenössische Sängerverein wurde gegründet, der Schweizerische Gemeinnützige Frauenverein folgte Zu Beginn des Jahrhunderts beherrschte noch das Handwerk das wirtschaftliche Geschehen, wurde aber bald von der Textilindustrie abgelöst.

Diese profitierte von der Kontinentalsperre , welche die starke britische Konkurrenz vorübergehend ausschaltete und eine rasche Mechanisierung ermöglichte.

Bei einer Überschwemmung im September brach die aus dem Mittelalter stammende Holzbrücke über der Aare zusammen. Aufgrund von Kompetenzstreitigkeiten und inkompetenten Bauleitern nahm der Neubau über sieben Jahre in Anspruch und war erst im Oktober vollendet.

Während dieser Zeit musste der Verkehr durch Fähren abgewickelt werden. Im Juli brach die neue Brücke bei einem erneuten Hochwasser ebenfalls zusammen.

Mai Die ursprünglich vorgesehene Linienführung entlang der damals noch wild fliessenden Aare wurde aus Sicherheitsgründen zugunsten eines Tunnels unter dem Schanzhügel aufgegeben.

Da das Projekt eines Tunnels unter der Schafmatt nicht zustande kam, übernahm die idealer gelegene Stadt Olten die Rolle eines nationalen Knotenpunktes.

Aarau musste sich damit begnügen, ein regionaler Knotenpunkt zu werden. Die Schweizerische Nationalbahn nahm am 6. September die kurze Zweigstrecke nach Suhr in Betrieb.

Vom Bau der Aargauischen Südbahn erhoffte sich Aarau neue Impulse, doch die zwischen und etappenweise errichtete Strecke mit Anschluss zur Gotthardbahn konnte die hohen Erwartungen nicht erfüllen, da sich andere Verkehrsströme bereits etabliert hatten.

Kurz nach der Jahrhundertwende wurden zwei elektrische Strassenbahnen eröffnet, am November die Aarau- Schöftland -Bahn und am 5. März die Wynentalbahn nach Menziken.

In den er Jahren vollzog sich ein radikaler Strukturwandel.

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Kanton Aargau 4K - Rüebliland Reloaded Namensräume Artikel Diskussion. Die Stadt ist Schnittpunkt mehrerer wichtiger Hauptstrassen. Bis anhin endeten die politischen und wirtschaftlichen Karrieren der Lotto Spielgemeinschaft Vertrag an der Stadtgrenze. Geschichte des Nationalstaats seit Nach der Eröffnung des Bahnhofs im Jahr entwickelte sich die Bahnhofstrasse zur Hauptverkehrsachse und bedeutendsten Einkaufsstrasse der Star G 9000 S5 Mpk6592. Mittels unserer Suche können Sie eine gezielte Frage suchen, oder die Länge der Lösung anhand der Buchstabenlänge vordefinieren. Vor Jahren war Aarau der politische Mittelpunkt der Schweiz. Die Euphorie war gross, doch den Status als Hauptstadt behielt Aarau nur. Kreuzworträtsel Lösung für Hauptstadt von Aargau mit 5 Buchstaben • Rätsel Hilfe nach Anzahl der Buchstaben • Filtern durch bereits bekannte Buchstaben. Hauptstadt von Aargau Kreuzworträtsel Hilfe - ✅ Von 5 bis 5 Buchstaben Lösungen - 1 Treffer im Lexikon.

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